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„Ein Engel mit Trompete glühte durch den Raum… kein Erwachsener auf dieser Erde spielt die Trompete so wie er: So engelhaft schwerelos, so sicher, so kultiviert und ungepresst noch im schnellstmöglichen Tempo.“

www.welt.de

Die Welt, Tom R. Schulz

Blue Notes am Vormittag

Josts "Pieta" c in memoriam Chet Baker", eine halbstündige Meditation für Trompete und riesig besetztes Orchester, wärmte nicht eins zu eins Erinnerungen auf; nur einige Wendungen und rhytmische Muster des Jazz klangen in der Solotrompete an. Sergei Nakariakov spielte sie wie für sich und farblich so nuanciert, dass man Chet Baker stellenweise singen zu hören glaubte.

Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt, 23. November 2009

In Sergei Nakariakov fand Widmann einen Solisten dem er einen fast unspielbaren Solopart auf den Leib schreiben konnte. In einem unfassbaren rasanten Tempo ist das 15-minütige Werk gehalten, das wie ein Perpetuum Mobile abschnurrt, gehetzt und nur manchmal zu bequemeren Liegetönen findet ... Jubel und Bravos für alle Beteiligten für dieses hervorragende Werk, das wohl auf lange Zeit hinaus nur einer spielen kann: Sergei Nakariakov, der “Paganini der Trompete” (wie man Ihn wohl ganz zutreffend nennt). Von diesem smarten Bürschchen werden regelmäßig Zirkusnummern auf seinem Instrument verlangt — er wird sich sicher in diesem Stück wieder erkannt haben.

Jörg Widmann: “ad absurdum” Uraufführung, Phiharmonie Essen, Online Music Magazin

Nakariakov verzichtete aber glücklicherweise auf jegliche Art von Mätzchen oder Stargehabe, sondern strahlte beim Spiel eine unglaubliche Ruhe und Intensität aus, die ihn ganz in der Musik aufgehen ließen. Man vermochte es kaum zu glauben, mit welcher Leichtigkeit und Sicherheit er die schnellsten Läufe, die zartesten Kantilenen die strahlendsten Fanfaren und das entrückteste Pianissimo hervorzauberte. Stets in enger Verbindung und Korrespondenz mit dem vorzüglichen Orchester verlieh er der Adaption eines Violinkonzertes von Mendelssohn den Charakter einer Originalkomposition - man konnte sich bei diesem herrlichen frühromantischen Werk kaum vorstellen, dass es mal für ein anderes Instrument komponiert wurde. Und im direkten Vergleich würde man sich dank Nakariakov wohl jetzt für die Trompetenfassung entscheiden.

WAZ

Christian Otterstein, , WAZ

Nakariakov played with a marvelous svelt tone and secure technique. Just as impressively, rather then sticking out as a self-important soloist, he showed a careful concern for interacting with the elegant but almost playful accompaniment Graf and the orchestra gave him...( Haydn Trumpet Concerto E-flat Mayor) Nakariaov used the Flügelhorn for a wonerfully sultry version of the Andante Cantabile from Tchaikovsky’s String Quartet No.1.

www.chron.com

Houston Chronicle,